Industriellenvereinigung Kärnten

Die Industriellenvereinigung Kärnten ist eine Interessensvertretung der Industrie, industrienaher Dienstleister und ihrer Führungskräfte mit freiwilliger Mitgliedschaft. Sie kooperiert eng mit dem nationalen und europaweiten Netzwerk (die IV ist Österreichs Mitglied in der BUSINESSEUROPE, dem europäischen Unternehmerverband), um einerseits auf allen Ebenen die Rahmenbedingungen gestalten, andererseits ihre Mitglieder individuell und möglichst rasch unterstützen zu können. Mitarbeiter des Büros der IV Kärnten oder ehrenamtliche Funktionäre aus den Mitgliedsbetrieben halten Kontakt zu allen wichtigen Schaltzentralen des Landes (Politik, Institutionen, Bildungswesen, etc.). Die Dienstleistungen der IV Kärnten umfassen folgende Bereiche:
•    Interessenvertretung für industriefreundliche Rahmenbedingungen im Land, wirtschafts-, technologie- und innovationspolitische Strategie.
•    Plattform zur Vernetzung der Mitgliedsunternehmen untereinander und mit wichtigen Institutionen (von Behörden, Bildungseinrichtungen bis hin zum Förderstellen und Arbeitsmarktservice)
•    Service und individuelle Beratung in unterschiedlichsten Bereichen
•    Öffentlichkeitsarbeit

Entgegen der landläufigen Meinung vieler Touristen, die hier Urlaub machen, ist Kärnten ein Industrieland. Die Industrie trägt inklusive Dienstleistungen 54 Prozent zum regionalen BIP bei. 45 Prozent der Beschäftigten hängen direkt oder indirekt als Dienstleister oder Zulieferer an der Industrie. Die Industrie ist der größte Investor im Land. 2013 investierte sie allein 1,5 Mrd. Euro in neue Anlagen, Gebäude etc. Sie exportiert zwei Drittel ihrer Produktion und ist hauptverantwortlich dafür, dass die Kärntner Wirtschaft jährlich einen Exportüberschuss von rund einer Mrd. Euro erwirtschaftet.
Die Kärntner Industrie leistet aber auch rund drei Viertel der Forschungsausgaben im Land. In keinem anderen Bundesland ist dieser Anteil so hoch wie in Kärnten. 2,9 Prozent der regionalen Wertschöpfung beträgt die Forschungsquote. Damit liegt Kärnten im guten Mittelfeld der österreichischen Regionen und deutlich vor den Nachbarn in Slowenien und Italien. Die Zahl der in Forschung und Entwicklung beschäftigten Personen wuchs in Kärnten zwischen den Jahren 2004 und 2013 um 70,5 Prozent, auch das ist im nationalen Vergleich ein sehr guter Wert. Am forschungsintensivsten ist die Kärntner Elektro- und Elektronikindustrie, die im Jahr 2014 einen Produktionswert von 1,197 Mrd. Euro erwirtschaftete. Damit ist sie übrigens nicht die stärkste Sparte der Kärntner Industrie. Davor liegen die Maschinen- und Metallindustrie mit einem Produktionswert von 1,589 Mrd. Euro und die Chemie mit einem von 1,215 Mrd. Euro. Schon an vierter Position folgt die starke Kärntner Holzindustrie, deren abgesetztes Produktionsvolumen 1,083 Mrd. Euro betrug. Sie hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer regelrechten High-Tech-Branche entwickelt, egal ob im Bereich der Sägen, der neuen Bau- und Werkstoffe oder der Plattenindustrie.
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